Werkstätten

 

Kostüm- und Maskenwerkstatt

 

 

 

Theater ist ein unmittelbares Gesamtkunstwerk. Eine Inszenierung besteht nicht nur aus dem Spiel, dem Text, der Musik, der Dramaturgie und Regie, sondern auch aus Bühnen –und Kostümbild, Maske und Licht. In der Kostüm- und Maskenwerkstatt geht es um die visuellen Theaterzutaten. Es geht um Farben und Formen, um Materialien und Perspektiven sowie deren Wirkung im Zusammenspiel. Es darf ausprobiert und kreativ gearbeitet werden, gemalt, genäht, gebastelt und gebaut, mit unterschiedlichen Materialen, Stoffen und Handwerkstechniken, idealerweise in Zusammenhang mit einem parallel inszenierten Stück. 2014 entwarf und fertigte die Kostüm- und Maskenwerkstatt die Kostüme für das Projekt "Still wird das Echo sein" (siehe Foto). In dieser Spielzeit betreut die Werkstatt das generationenübergreifende Projekt "Der Jubilar" und leistet hier beeindruckende Arbeit!

 

Medienwerkstatt

In der heutigen Zeit wird der Umgang mit den neuen Medien immer existenzieller. Auch im Theaterbereich nehmen diese Techniken einen immer größer werdenden Raum ein und sind jetzt schon nicht mehr wegzudenken. HD-Beamer und Video- bzw. Animationssequenzen werden heute bereits genutzt, um z.B. das klassische Bühnenbild zu ersetzen oder zumindest stark zu unterstützen. Daher ist es von nicht zu unterschätzender Bedeutung, diesen neuen Multimediabereich den Heranwachsenden auch im Bereich Kunst und Theater näher zu bringen. Das gemeinsame Planen und Erstellen von Videoclips sowie die damit verbundene projektübergreifende Zusammenarbeit stärkt zusätzlich den Zusammenhalt und die Teamfähigkeit, welche für den späteren Arbeitsalltag und das gesellschaftliche Leben nicht unerheblich sind.
Den Projektteilnehmern soll zunächst einmal auf spielerische Weise das Agieren vor der Kamera nahegebracht werden. Hierbei wird für sie hauptsächlich der schauspielerische Aspekt im Vordergrund stehen, den sie in den Theaterprojekten erlernen konnten bzw. werden. Im zweiten Schritt werden die aufgenommen Videosequenzen gemeinsam analysiert.
Begleitend wird an die Erstellung eines Videofilms herangeführt, beginnend beim Storyboard. Aber auch filmische Gestaltungsmittel wie „harter“ oder „weicher“ Videoschnitt, Kameraschwenks und -fahrten bis hin zu technischen Details wie Blende, Shutter, ISO etc. werden vorgestellt. Ebenso soll der Nutzen von „Special effects“ und Animationen im Allgemeinen  verdeutlicht werden. Das erworbene Wissen soll schlussendlich bei gemeinsam geplanten und erstellten Videoclips und Werbetrailern für die einzelnen Theaterprojekte Anwendung finden. Hierbei soll eng mit den jeweiligen Projektleitern zusammengearbeitet werden.